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Akkreditiert nach
DIN EN ISO/IEC 17 025
DIN EN ISO 15 189
 
Deutsche Akkreditierungsstelle D-ML-17120-01-00 D-PL-17120-01
 

LAP Nr:7182647
 
CLIA-Akkreditierung
CLIA ID: 99D1030870
 
FDA-Registrierung
3002965587
 
Letzte Aktualisierung:
04.04.2012

Pränatales Screening auf Chromosomenstörungen

Im Durchschnitt leidet etwa jedes 500. Kind, welches in Deutschland geboren wird, an einer Trisomie 21 (früher "Down-Syndrom"). Die Trisomie 21 ist somit die häufigste numerische Chromosomenstörung bei Neugeborenen.

Die Wahrscheinlichkeit, dass Ihr Kind an einer Trisomie 21 leidet, ist bei den meisten Chromosomenstörungen stark vom Alter der Mutter bei der Schwangerschaft abhängig. In den 1970er und 1980er Jahren wurde daher einer über 35-jährigen Frau empfohlen, eine Fruchtwasseruntersuchung zur chromosomalen Abklärung ihres Kindes durchzuführen.

Diese alleinige "Altersindikation" ist heute nicht mehr empfehlenswert. Hierdurch werden zu viele unnötige Fruchwasser-Punktionen durchgeführt, denn die Fruchwasser-Punktion stellt immer ein Risiko für das ungeborene Kind dar: Jede 100. bis 200. Fruchtwasseruntersuchung führt zu einem Tod / Abort des ungeborenen Kindes.

Gleichzeitig werden durch die alleinige "Altersindikation" im Durchschnitt nur etwa die Hälfte aller Trisomie-21-Kinder erkannt, denn auch bei Schwangeren unter 35 Jahren können natürlich Trisomie-21-Fälle auftreten.

Durch eine Kombination von Ultraschall- und Blutuntersuchungen ist es heute möglich, über 90% der Trisomie-21-Fälle schon innerhalb des ersten Drittels der Schwangerschaft zu erkennen. Hierfür muss im Durchschnitt nur bei jeder 20. Frau eine Fruchtwasseruntersuchung oder Chorionzottenbiopsie durchgeführt werden.

 

Download Patienten-Information zum Screening auf Chromosomenstörungen

 

Download Anforderungsschein



Unsere Patienten-Information zum Thema Screening auf Chromosomenstörungen können Sie durch Klicken auf die Grafik als pdf downloaden

Folgende Untersuchungsmethoden stehen zur Verfügung:

Ersttrimester-Screening

Derzeitiges Standardverfahren mit hoher Erkennungsrate.

Integriertes Screening

Als primäres Verfahren möglich oder als nachträgliche Untersuchung nach grenzwertigem Ersttrimester-Screening-Ergebnis. Erkennungsrate ca. 95%.

Zweittrimester-Screening

Nur empfehlenswert, wenn Ersttrimester-Screening nicht mehr möglich.
Im Vergleich zum Ersttrimester-Screening eingeschränkte Erkennungsrate.

 

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Ersttrimester-Screening

Integriertes Screening

Zweittrimester-Screening

Fruchtwasseruntersuchung

NT-Messung

spezialisierter Ultraschall

Altersabhängigkeit der Chromosomenstörungen

Grenzwert für die Entscheidung für oder gegen eine weitere Abklärung