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Abklärung des persönlichen Thromboserisikos
wenn Sie die Pille oder eine Hormonersatztherapie (bei Beschwerden in den Wechseljahren) von Ihrem Frauenarzt verordnet bekommen möchten oder wenn Sie diese Medikamente bereits erhalten, sollten Sie sich die Zeit zum Durchlesen dieser Informationen nehmen.
Was ist eine Thrombose?Bei Menschen ohne Gerinnungsstörung findet im Blut normalerweise keine spürbare Gerinnung statt. Erst wenn man sich verletzt und das Blut Kontakt mit der Wundfläche bekommt, wird die Gerinnung aktiviert und ein Blutgerinnsel verschließt die Wunde. Dies ist ein sinnvoller Vorgang, wird doch auf diese Weise verhindert, dass man durch eine kleine Schnittwunde verblutet.
Bei einer Venenthrombose entstehen Blutgerinnsel nicht erst bei Kontakt mit einer Wundfläche, sondern schon in den Adern, in denen das Blut langsam strömt (Venen). Ein besonders hohes Risiko stellen erweiterte Venen (Krampfadern) dar. Ein solches Gerinnsel (Thrombus) kann große Teile einer Vene verstopfen, das Blut staut sich dann im Bein und führt zu zum Teil starken Schmerzen. Im ungünstigsten Fall löst sich dieses Gerinnsel von der Venenwand, schwimmt mit Wieso entsteht eine Thrombose?Jede Verlangsamung der Strömung des Blutes erhöht das Thromboserisiko. So erhöht zum Beispiel das lange Sitzen mit abgeknickten Beinen während eines Langstreckenfluges oder Bewegungsarmut durch längere Bettlägerigkeit das Thromboserisiko. Bei Menschen ohne Gerinnungsstörung besteht jedoch ein ausgeklügeltes Gleichgewicht, das eine Gerinnselbildung an falscher Stelle in der Regel verhindert und somit einer Thrombose vorbeugt. Wann erscheint eine Untersuchung der ThromboseneigungPrinzipiell steigt bei jeder Frau unter Einnahme von Östrogenen (einem wichtigen Inhaltsstoff der Pille bzw. der Medikamente gegen Beschwerden in den Wechseljahren) das Risiko, eine Thrombose zu erleiden, gering an. Sollten Sie jedoch in der direkten Verwandtschaft oder gar selbst schon Thrombosen gehabt haben, steigt die Wahrscheinlichkeit, dass Sie unter Pilleneinnahme eine Thrombose entwickeln, deutlich an. Die Abklärung Ihres erhöhten Thromboserisikos ist dann sehr zu empfehlen.
Falls Sie weitere Fragen haben, berät Ihr Arzt Sie gerne
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