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Akkreditiert nach
DIN EN ISO/IEC 17 025
DIN EN ISO 15 189
 
Deutsche Akkreditierungsstelle D-ML-17120-01-00 D-PL-17120-01
 

LAP Nr:7182647
 
CLIA-Akkreditierung
CLIA ID: 99D1030870
 
FDA-Registrierung
3002965587
 
Letzte Aktualisierung:
04.04.2012

Toxoplasmose (Infektion mit dem Parasiten Toxoplasma gondii)

Welche Folgen kann die Infektion in der Schwangerschaft haben?

Wer ist für eine Infektion gefährdet?

In Deutschland besitzen ca. 70% der Frauen im gebärfähigen Alter keine Antikörper gegen Toxoplasma gondii und damit keinen Schutz vor einer Erstinfektion.

 

Wie infiziert man sich?


Eine Toxoplasma-Infektion erwirbt man sich am häufigsten durch den Verzehr von rohen Fleisch- und Wurstwaren (z.B. rohes Hackfleisch, Tartar, Carpaccio, blutiges Steak, Tee- und Mettwurst, roher Schinken, Kassler).

 


Aber auch durch Kontakt mit Katzenkot (z.B. bei Reinigung der Katzentoilette, bei der Gartenarbeit) kann eine Infektion erfolgen. 

 


Weitere Infektionsquellen sind der Genuss von Toxoplasma- kontaminierten, ungesäuberten Nahrungsmitteln (Salat, Gemüse, Beeren- oder Fallobst) und Rohmilch (roher Ziegen-, Kuh- oder Schafsmilch).        

 

 

Wie erkennt man eine Toxoplasma Infektion?

Im allgemeinen verläuft eine Toxoplasma-Infektion ohne erkennbare Zeichen einer Erkrankung, so dass sie nur durch die Antikörperbestimmung im Blut erkannt wird. Nur in weniger als 10% der Fälle treten grippeähnliche Symptome wie Fieber, Kopfschmerzen, Müdigkeit, Muskel- und Gliederschmerzen oder Lymphknotenschwellung auf.

Wann sollte die Bestimmung der Antikörper gegen Toxoplasma gondii im Blut durchgeführt werden?

Idealerweise 3-4 Monate vor Beginn einer gewünschten Schwangerschaft oder in der Frühschwangerschaft bzw. bei Feststellung der Schwangerschaft durch den Gynäkologen.

 

Antikörper-Bestimmung

Die Bestimmung der Antikörper (AK) gegen Toxoplasma gondii im Blut ist eine Individuelle Gesundheitsleistung (IGeL) und nur bei begründetem Verdacht auf akute Infektion eine Kassenleistung:

vor Schwangerschaft: IgG-AK (möglichst 3-4 Monate vor Konzeption)

in Schwangerschaft:   IgG-AK und ggf. IgM-AK

 

 

Mögliche Maßnahmen bei fehlenden Antikörpern:


• Hygienemaßnahmen; Meidung bestimmter Lebensmittel (siehe oben)

• Antikörperkontrollen alle 8-10 Wochen

Bei Feststellung einer akuten Toxoplasmose wird eine für das jeweilige Schwangerschaftsalter geeignete Therapie empfohlen.

 

Wie kann man vorbeugen?

Fleisch- und Wurstwaren nur gekocht oder gut durchgebraten sowie Salat, Obst und Gemüse gründlich gewaschen verzehren. Rohmilch bzw. Rohmilchprodukte meiden. Bei Kontakt mit Katzen sind hygienische Verhaltensregeln (Händewaschen) zu beachten. Die Katzentoilette sollte von einer anderen Person und besonders gründlich mit heißem Wasser gereinigt werden. Bei der Gartenarbeit schützen Handschuhe vor dem direkten Kontakt mit eventuell verunreinigter Erde.





Toxoplasmose-Info (deutsch)

Toxoplasmose-Info (tuerkisch)

 

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Welche Folgen kann die Infektion in der Schwangerschaft haben?
Wer ist für eine Infektion gefährdet?
Wie infiziert man sich?
Wie erkennt man eine Toxoplasma Infektion?
Wann sollte die Bestimmung der Antikörper gegen Toxoplasma gondii im Blut durchgeführt werden?
Antikörper-Bestimmung
Mögliche Maßnahmen bei fehlenden Antikörpern:
Wie kann man vorbeugen?
Toxoplasmose-Info (deutsch)
Toxoplasmose-Info (tuerkisch)