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Titel der Seite: Vitamin D


Vitamin D - das Sonnenhormon


Besonders im Winterhalbjahr sind weite Teile der Bevölkerung mit Vitamin D unterversorgt - ohne es zu wissen oder sich der Folgen dieser Unterversorgung bewusst zu sein! 
 
Vitamin D sorgt nicht nur für die Aufnahme und den Einbau von Kalzium in die Knochen und schützt so vor Osteoporose, sondern stärkt auch das Immunsystem und macht Sie widerstandsfähiger gegenüber Infekten. Sogar das Krebsrisiko sinkt bei guter Vitamin-D-Versorgung! So haben Frauen, die in sonnenärmeren Gegenden der USA wohnen, ein doppelt so hohes Risiko haben, an einem Brustkrebs zu sterben wie Frauen aus sonnenreichen Regionen.

Bei Vitamin D handelt es sich um ein Vitamin mit vielfältiger Wirkung, teilweise verhält sich Vitamin D wie ein Hormon. Anders als Vitamine, die ausschließlich mit der Nahrung aufgenommen werden, stellt der Körper Vitamin D mit Hilfe des Sonnenlichts aus Vorstufen selbst her. In der Nahrung ist kaum Vitamin D enthalten (Ausnahme: Lebertran und bestimmte Fischsorten).

Die ungenügende Vitamin-D-Bildung in den Wintermonaten beruht auf der in dieser Zeit relativ geringen UV-Strahlung in unseren Breiten. Viele Personen (insbesondere ältere Menschen) halten sich im Winter zudem wesentlich weniger im Freien auf, was dazu führt, dass die Vitamin-D-Speicher im Laufe dieser Monate abgebaut werden.

An Vitamin-D-Mangel leiden häufig ältere Menschen, Frauen nach den Wechseljahren, Schwangere, Personen mit dunkler Hautfarbe und alle, die sich zu wenig im Freien aufhalten oder zu wenig Sonnenlicht an ihre Haut lassen.

Vitamin-D-Mangel kann zu Erkrankungen wie z.B. Osteoporose führen. Mittlerweile konnte auch ein Zusammenhang zwischen Vitamin-D-Mangel und dem Auftreten von

•        bestimmten Krebsarten (z.B. Darmkrebs, Brustkrebs, Prostatakrebs),

•        Autoimmunerkrankungen (multiple Sklerose, rheumatoide Arthritis), 

•        Muskelschwäche und -schmerzen sowie

•        Diabetes

nachgewiesen werden.

Wir empfehlen daher eine Bestimmung des 25-OH-Vitamin-D-Spiegels, am besten gegen Ende des Winters (z. B. Februar/März). Zu diesem Zeitpunkt ist der Vitamin-D-Mangel meist am ausgeprägtesten.

Die Kontrolle Ihres Vitamin-D-Spiegels ist eine wichtige Vorsorgemaßnahme. Durch eine einfache Blutuntersuchung kann Ihr Arzt rechtzeitig und zielgerichtet Maßnahmen zur Behebung des Vitamin-D-Mangels ergreifen. Falls die Werte unter der Normgrenze liegen (unter 30 µg/l), sollte Vitamin D3 durch Einnahme von Tabletten oder Kapseln zugeführt werden. Heute werden im Winter 1000 - 2000 Einheiten Vitamin D 3 täglich empfohlen. Da Vitamin D vom Körper gespeichert wird, genügt oftmals die Einnahme einer Kapsel mit 20 000 Einheiten Vitamin D 1x pro Woche.

Informieren Sie sich bei Ihrem Arzt über die Möglichkeit einer Vitamin-D-Messung und die Möglichkeiten der Behandlung eines Vitamin-D-Mangels!


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