Home · Sitemap · Impressum


Akkreditiert nach
DIN EN ISO/IEC 17 025
DIN EN ISO 15 189
 
Deutsche Akkreditierungsstelle D-ML-17120-01-00 D-PL-17120-01
 

LAP Nr:7182647
 
CLIA-Akkreditierung
CLIA ID: 99D1030870
 
FDA-Registrierung
3002965587
 
Letzte Aktualisierung:
04.04.2012

Verbesserte Zoeliakie-Diagnostik durch desaminiertes Gliadin-Peptid (GAF-3x)

Im Gegensatz zu Antikörpern gegen endomysiale Strukturen (anti-Transglutaminase-AK oder Endomysium-AK) wiesen die anti-Gliadin-AK, insbesondere vom Typ IgG, bislang eine relativ geringe Spezifität auf.

Seit dem Jahre 2004 ist jedoch bekannt, dass durch "Desaminierung" veränderte Gliadinpeptide die Spezifität der Tests deutlich erhöhen. Gleichzeitig wird auch die Sensitivität verbessert [1].

Untersuchungen der Firma Euroimmun an 139 bioptisch gesicherten Zoeliakie-Fällen, 145 Gesunden und 626 Patienten mit rheumatischen Erkrankungen ergaben eine Sensitivität (bei jeweils 95% Spezifität) von 33% für den "alten" Test im Vergleich zu 94% für den neuen Test unter Verwendung des desaminierten Gliadin-Peptids.

Eigene Untersuchungen, bei denen die anti-tTG-IgA-AK als Referenzmethode verwendet wurde, konnte die wesentlich höhere Spezifität des desaminierten anti-Gliadin-IgG- gegenüber dem herkömmlichen anti-Gliadin-IgG-Test bestätigen.

Wir führen in unserem Labor daher die Bestimmung der anti-Gliadin-AK vom Typ IgG seit Februar 2008 mit dem verbesserten desaminierten Gliadin-Peptid mit der Bezeichnung "GAF-3x" durch.

Normbereich desaminiertes anti-Gliadin-IgG und -IgA (GAF-3x): < 7 (Graubereich: 7 - 11) kU/l

Material: 0,3 ml Serum.

Literatur:

[1]        Schwertz E et al., Clin Chem 2004;50:2370-2375

 

 

 

 Seite drucken