Neuartiges Coronavirus (2019-nCoV / SARS-CoV-2)

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Für Ärztinnen und Ärzte: Informationen zur Labordiagnostik:

  • Die aktuelle Nationale Teststrategie SARS-CoV-2 “Wer wird in Deutschland getestet?” finden Sie hier.
    Die Kosten für den Nachweis von SARS-CoV-2 (Erregernachweis) werden aktuell in folgenden 3 Fällen/Testszenarien übernommen.
    1. Die Testung symptomatischer Personen erfolgt als Kassenleistung EBM (Formular Muster 10C) nach den vom RKI definierten Testkriterien.
      –> siehe unten Abschnitt 1
    2. Die Testung asymptomatischer Personen z.B. nach Kontakt, Warnung durch Corona-Warn-App, medizin. Personal etc. erfolgt nach Corona-Testverordnung TestV, Nationale Teststrategie (Muster OEGD). Eine Zusammenfassung der letzten Neuerungen finden sie hier: Info der KVBW
      –> siehe unten Abschnitt 2
    3. Das Testangebot für Lehrer und Personal an Schulen und Kitas in Baden-Württemberg (“Regionale Sondervereinbarung”) wurde bis 12. April 2021 verlängert (Info der KVBW)
      –> siehe unten Abschnitt 3
  • Für das Labor ist es wichtig, dass Sie die Coronatestung in eine der 3 Testszenarien einordnen und mit dem richtigen Schein (Muster 10C oder OEGD) und den notwendigen Angaben anfordern. Ansonsten handelt es sich beim SARS-CoV-2-Nachweis um eine Privat- bzw. IGeL-Leistung.

Kürzliche Änderungen:

  • Die Testung von Reiserückkehren aus Risikogebieten und Testungen VOR Auslandsreisen werden seit 16. Dezember NICHT mehr erstattet und sind Selbstzahlerleistung. (Daher fällt das Ankreuzfeld „Risikogebiet Ausland” auf Muster OEGD ab Version 12/2020 weg).
  • Die Testung asymptomatischer Personen nach Warnung durch die Corona-App wird ab 1. Januar nach TestV (Muster OEGD) abgerechnet und NICHT mehr als Kassenleistung, EBM. Daher fällt das Ankreuzfeld für die Corona-Warn-App auf Muster 10C ab Version 01/2021 weg (Info KVBW vom 15. Dez.).

Scheine/Formulare

Anforderung von SARS-CoV-2-Testungen sollen über die Formulare Muster 10C und OEGD erfolgen.
Bitte verwenden Sie möglichst immer die aktuelle Version der Formulare. Diese können Sie beim Kohlhammer Verlag bestellen.

Muster 10C (aktuelle Version 01/2021): Bestellformular / Ansichtsexemplar
Muster OEGD (aktuelle Version 12/2020): Bestellformular / Ansichtsexemplar / Ausfüllhilfe der KVBW

Was hat sich bei Muster 10C geändert?

  • Version 01/2021 (im Vergleich zu 06/2020):
    • Das Ankreuzfeld “Testung nach Meldung “erhöhtes Risiko” durch Corona-Warn-App (GOP32811) fällt weg.

Was hat sich bei Muster OEGD geändert? (siehe Info der KVBW)

  • Version 12/2020 (im Verlgeich zu 11/2020):
    • Das Ankreuzfeld „Risikogebiet Ausland” fällt weg, da die Testung asymptomatischer Reiserückkehrer am 15. Dezember 2020 auslief.
  • Version 11/2020 (im Vergleich zu 08/2020):
    • Im Wesentlichen ändert sich die Benennung der Ankreuzfelder. Statt bisher “RVO” (Rechtsverordnung) ist nun “TestV” (Corona-Testverordnung, seit 15. Oktober/2.Dezember) als Rechtgrundlage für die Testung anzukreuzen. Entsprechend wurde auch die Bezeichnung der jeweiligen Paragraphen, die zusätzlich als Grund für die Testung anzukreuzen sind, angepasst. Die Logik der Testanlässe bleibt nach KVBW (siehe hier) unverändert.
    • Das Ankreuzfeld “Selbstzahler” ist neu hinzugekommen.
    • Das Ankreuz-Feld für “Auslandsaufenthalt” (in der Version 08/2020 oben rechts positioniert) wurde als “Risikogebiet Ausland” umbenannt und in die Mitte zu den anderen Gründen für die Testung verschoben.
      Das Ankreuzfeld “Risikogebiet Inland” fällt weg.

Übersichten zur Testung und Kostenübernahme

KVBW (Kassenärztliche Vereinigung Baden-Württemberg) z. B. :

KBV (Kassenärztliche Bundesvereinigung) z. B.

1. Testung von symptomatischen Patienten (kurativer Test)

  • Abrechnung als EBM (Kassenleistung)
  • Anforderung über Muster 10
Quelle: Flussschema: Testkriterien und Maßnahmen, RKI Stand 3.November 2020
  • Abrechnung:
    • Abstrichentnahme GOP 02402 (und ggf. Zuschlag 02403, wenn keine Versicherten-, Grund-, Konsiliar- oder Notfallpauschale abgerechnet wird).
    • Patienten, die wegen des klinischen Verdachts oder einer nachgewiesenen Infektion mit dem SARS-CoV-2 behandelt werden, sind an allen Tagen mit der Pseudo-GOP 88240 zu kennzeichnen.
    • Das Laborbudget bleibt unbelastet.
    • Laborärzte rechnen den PCR-Test mit der Laborkennziffer GOP 32816 (+12220, 40100) ab.

Hinweise zum Ausfüllen von Muster 10C:

✗ Bitte ankreuzen: “Diagnostische Abklärung (GOP 32816)”

!! Das auf älteren Versionen von Muster 10C noch vorhandene Ankreuzfeld “Testung nach Meldung ‘erhöhtes Risiko’ durch Corona-Warn-App (GOP 32811)” ist ab 31.12.2020 ungültig. Diese Testung kann jetzt nicht mehr als Kassenleistung sondern nur noch über das Formular OEGD abgerechnet werden.]

✗ Bitte, falls zutreffend, das Einverständnis zur Übermittlung des Testergebnisses an die Corona-Warn-App des Patienten markieren. (Nur wenn dieses Feld angekreuzt ist, darf das Labor das Testergebnis über die Corona-Warn-App direkt an den Patienten übermitteln!)

✗ Bitte eine (!) Telefonnummer des Patienten angeben (nicht mehrere).
Diese wird nur bei positivem Testergebnis an das Gesundheitsamt übermittelt.

2. Testung von asymptomatischen Personen (nach Corona-Testverordnung TestV vom 1. Dez. 2020)

  • Abrechnung nach TestV (Nationale Teststrategie)
  • Anforderung über Muster OEGD (bitte die aktuelle Version 12/2020 verwenden –> hier bestellen!.)

Übersichten der KVBW:

Testszenarien asymptomatische Personen (TestV)Auf Muster OEGD ankreuzen:verpflichtend ist zusätzlich der Grund der Testung anzukreuzen
Kontaktperson; der behandelnde Arzt einer mit SARS-CoV-2 infizierten Person oder der ÖGD stellen fest, wer Kontaktperson einer infizierten Person ist (Kriterien für Kontakt siehe RVO)☒ TestV* §2 TestV*
Kontaktperson
Bei Ausbruchsgeschehen in bestimmten Einrichtungen (Betreute, Beschäftigte etc. ) auf Verlangen der Einrichtung oder des ÖGD☒ TestV*§3 TestV* Ausbruchsgeschehen
Zur Verhütung der Verbreitung in bestimmten Einrichtungen im Rahmen eines Testkonzeptes von diesen oder direkt vom ÖGD veranlasst. Hierzu gehört unter anderem z. B.
– Vor Aufnahme in eine Alten-/ Pflege-/ Behinderten-/ Reha-Einrichtung
– Vor einer ambulanten OP
☒ TestV*§4 Abs. 1 Nr. 1 u. 2 TestV*
Verhütung der Verbreitung
Vom Ausland aus RKI-Risikogebieten Einreisende, innerhalb von 10 Tagen (keine Anordnung des ÖGD erforderlich) –> Ist seit 15.Dezember 2020 eine Selbstzahler-Leistung☒ TestV*§4 Abs. 3 TestV*
Risikogebiet Ausland
Meldung “erhöhtes Risiko” durch Corona-Warn-App
(seit Januar 2021 nur noch nach TestV, nicht mehr als EBM abrechenbar)
☒ TestV*§2 TestV*
Meldung “erhöhtes Risiko” durch Corona-Warn-App

* in der Version 08/2020 Muster OEGD: “RVO

  • Veranlasser ist der behandelnde Arzt oder der öffentliche Gesundheitsdienst (ÖGD)
  • Abrechnung:
    • Für das vom Arzt persönlich (auch telefonisch) durchgeführte Beratungsgespräch im Zusammenhang mit der Feststelllung einer Kontaktperson OHNE anschließende Testung (kein Abstrich) kann GOP 99529 abgerechnet werden.
    • Für die Abstrichentnahme kann GOP 99531 abgerechnet werden.
    • Abrechnung bei GKV-Patienten immer über die eGK des Patienten, ebenso bei Sonstigen Kostenträgern (SKT) mit Versichertenkarte (z. B. Polizeibeamte) über diesen Kostenträger
    • Abrechnung bei Privatversicherten, SKT ohne Versichertenkarte (z. B. Asylbewerber) oder Personen ohne Krankenversicherung in Deutschland als Ersatzverfahren über folgenden Kostenträger (ggf. im PVS anlegen): Bundesamt für Soziale Sicherung (BAS); VKNR: 48850 IK: 100048850 KT-Gruppe: 30 KT-Abrechnungsbereich: 00
    • Laborärzte müssen für diese Untersuchungen monatlich eine gesonderte Abrechnung erstellen.
  • Hinweise zum Ausfüllen von Muster OEGD (siehe auch Ausfüllhilfe der KVBW):
    • Bitte oben rechts “TestV” ankreuzen (in älterer Version stattdessen: “RVO”); es darf nicht gleichzeitig “Selbstzahler” oder “regionale Sondervereinbarung” angekreuzt sein
    • Zusätzlich zu “TestV” (bzw. “RVO”) ist der Grund der Testung verpflichtend anzugeben (bitte nur ein Feld mit zutreffendem Paragraph der TestV bzw. RVO ankreuzen)
    • Zusätzlich zu “TestV” (bzw. “RVO”) sind besondere Risikomerkmale anzugeben: Wird der Getestete in einer der genannten Einrichtungen betreut bzw. ist dort untergebracht oder tätig?
    • Ist der Veranlasser der Testung ein Gesundheitsamt oder ggf. eine Einrichtung/ein Unternehmen? –> dann dessen Postleitzahl eintragen.
    • Bitte, falls zutreffend, das Einverständnis zur Übermittlung des Testergebnisses an die Corona-Warn-App des Patienten markieren. (Nur wenn dieses Feld angekreuzt ist, darf das Labor das Testergebnis über die Corona-Warn-App direkt an den Patienten übermitteln!)
    • Bitte unbedingt eine (!) Telefonnummer des Patienten angeben (nicht mehrere). Diese wird nur bei positivem Testergebnis an das Gesundheitsamt übermittelt.

3. Testung von Lehrern und Personal in Schulen oder Kitas (nur in Baden-Württemberg) – verlängert bis 12. April 2021

  • Das Land Baden-Württemberg trägt die Kosten für insgesamt drei Testungen
  • Anforderung über Muster OEGD (bitte die aktuelle Version 12/2020 verwenden –> hier bestellen)
  • Es muss ein Berechtigungsschein der neuen Version (ab 12. Januar 2021) vorliegen.

Teststrategie Land Baden-Württemberg Auf Muster OEGD ankreuzen:
LehrerInnen, ErzieherInnen sowie weiteres Personal an Schulen, in Kindertagesstätten und Kindertagespflege mit BerechtigungsscheinRegionale Sondervereinbarung
  • Diese Leistung kann ausschließlich bei Laboren in Baden-Württemberg veranlasst werden.
  • Abrechnung:
    • Für die Abstrichentnahme kann GOP 99533 abgerechnet werden.
    • Aufwandspauschale zur Abstrichentnahme: 99539
    • Die Teststrategie Land gilt auch für Nicht-GKV-Versicherte sowie in den Selektivvertrag eingeschriebene Versicherte. Für Privatversicherte gilt der Kostenträger Land BW: VKNR: 61900 IK: 100061900 KT-Gruppe: 35 KT-Abrechnungsbereich: 00
  • Hinweise zum Ausfüllen von Muster OEGD (siehe auch Ausfüllhilfe der KVBW):
    • Bitte oben rechts “regionale Sondervereinbarung” ankreuzen (das Feld “KV-Sonderziffer” bleibt leer); es darf nicht gleichzeitig “TestV” (bzw. “RVO”) oder “Selbstzahler” angekreuzt sein.
    • Bitte, falls zutreffend, das Einverständnis zur Übermittlung des Testergebnisses an die Corona-Warn-App des Patienten markieren. (Nur wenn dieses Feld angekreuzt ist, darf das Labor das Testergebnis über die Corona-Warn-App direkt an den Patienten übermitteln!)
    • Bitte eine (!) Telefonnummer des Patienten angeben (nicht mehrere). Diese wird nur bei positivem Testergebnis an das Gesundheitsamt übermittelt.
  • Laborärzte müssen für diese Untersuchungen monatlich eine gesonderte Abrechnung (mit Angabe “Erweiterte Teststrategie Land- Lehrer”) erstellen.

Probenentnahme

Nach Empfehlungen des RKI sollen bei Verdacht auf das Vorliegen einer Infektion mit dem neuartigen Coronavirus (SARS-CoV-2) je nach klinischer Situation möglichst Proben parallel aus den oberen und den tiefen Atemwegen entnommen werden. Die diagnostischen Interventionen sollten unter den notwendigen Schutzmaßnahmen erfolgen (u. a. Tragen einer FFP2-Atemmaske). Weiterführende Hinweise zur Testung von Patienten auf Infektion mit SARS-CoV-2 finden Sie auf den Internetseiten des Robert-Koch-Instituts.

Bei Patienten mit Verdacht auf akute Infektion und ohne Hinweis auf Pneumonie erachten wir die Durchführung eines tiefen Nasen-Rachenabstrichs (NRA) UND eines Rachenabstrichs (RA) als ausreichend. Auf die Untersuchung von Sputum kann verzichtet werden.

Praktische Hinweise zur Entnahme und Einsendung dieser Abstrichproben finden Sie in folgendem Info:

Informationen zum Antikörpernachweis:

Meldepflicht

Bei begründetem Verdacht besteht eine gesetzliche Meldepflicht nach IfSG §6 an das zuständige Gesundheitsamt. Meldepflichtig sind Ärzte und Angehörige eines anderen Heil- oder Pflegeberufs und Leiter von Einrichtungen. Zudem besteht eine namentliche Meldepflicht für Labore nach IfSG §7 für den direkten oder indirekten Nachweis von SARS-CoV-2, soweit der Nachweis auf eine akute Infektion hinweist.

Zusätzlich müssen Labore seit dem 23. Mai durch das zweite Bevölkerungsschutzgesetz (IfSG §7 Absatz 4) ALLE Untersuchungsergebnisse auf SARS-CoV-2 (positive und negative, direkter und indirekter Nachweis) nichtnamentlich an das RKI melden. Diese Meldepflicht ist allerdings derzeit ausgesetzt, da die technischen Voraussetzungen noch nicht gegeben sind.

SARS-CoV-2 / COVID 19: Was wissen wir bisher?

Ende 2019 wurde erstmals über einen Ausbruch von Pneumonien in Wuhan, Provinz Hubei in China berichtet. Als Auslöser dieser Erkrankungen konnte im Januar 2020 ein neuartiges Coronavirus mit der vorläufigen Bezeichnung 2019-nCoV identifiziert werden. 2019-nCoV gehört wie MERS (Middle East Respiratory Syndrome)-CoV und SARS (Severe Acute Respiratory Syndrome)-CoV zu den beta-Coronaviren. Inzwischen erhielt das neue Coronavirus den offiziellen Namen “SARS-CoV-2”, die neue Lungenerkrankung wird als “COVID-19” (COrona VIrus Disease 2019) bezeichnet.

Das Virus ist von Mensch zu Mensch übertragbar und kann zu schweren Atemwegserkrankungen führen. Die Übertragung geschieht wohl in erster Linie durch Tröpfchen und kleine Partikel (Aerosole). Die direkte Übertragung von Person-zu-Person durch Niesen/Husten erfordert einen nahen Kontakt (< 2m). Der längere Aufenthalt in kleinen, schlecht oder nicht belüfteten Räumen erhöht die Wahrscheinlichkeit einer Übertragung durch Aerosole auch über eine größere Distanz. Die Inkubationszeit beträgt nach den aktuell vorliegenden Daten im Mittel 5 Tage (Bereich: 1-14 Tage). Klinische Manifestationen sind z. B. Husten, Fieber, Schnupfen sowie Geruchs- und Geschmacksverlust und Durchfall und Pneumonie. Die Häufigkeit asymptomatischer Verläufe und die schwerer Krankheitsverläufe ist unklar. Hospitalisierte Patienten haben in 30-50 % der Fälle Komorbiditäten und ein Durchschnittsalter von 49 bis 56 Jahren. Momentan steht für SARS-CoV-2 keine Impfung und keine etablierte antivirale Therapie zur Verfügung.

Wie hoch ist das Risiko für Schwangere?

Zurzeit gibt es keinen Anhalt für ein generell erhöhtes SARS-CoV-2-Infektionsrisiko in der Schwangerschaft.

Das absolute Risiko schwerer Krankheitsverläufe ist bei Frauen insgesamt niedrig. Es gibt jedoch Hinweise, dass die Erkrankung bei Schwangeren schwerer verlaufen kann als bei Nichtschwangeren. Basierend auf Auswertungen US-amerikanischer Daten mussten Schwangere häufiger als Nichtschwangere intensivmedizinisch behandelt (10,5/1000 versus 3,9/1000) und/oder invasiv beatmet (2,9/1000 versus 1,1/1000) werden. Bei 0,7/1000 Schwangeren bzw. 0,3/1000 Nichtschwangeren wurde eine extrakorporale Membranoxigenierung durchgeführt. Die Mortalität bei symptomatischer SARS-CoV-2-Infektion lag für Schwangere bei 1,5/1000, für Nichtschwangeren (gleichen Alters) bei 1,2/1000.

Risikofaktoren für schwere Verläufe in der Schwangerschaft sind maternales Alter >35 Jahre, hoher Body Mass Index, chronische Hypertension, vorbestehende Diabetes.

Neugeborene von Müttern mit SARS-CoV-2-Infektion sind in den meisten Fällen asymptomatisch oder zeigen einen milden Verlauf. Nach bisherigem Stand wird das Virus nur selten und dann am Ende des 3. Trimenons auf das Kind übertragen. Eine abschließende Bewertung einer möglichen Transmission im 1. und 2. Trimenon ist aufgrund fehlender Daten bisher nicht möglich.

Verantwortlich für den Inhalt:
Priv.-Doz. Dr. med. Martin Enders
Stand 01/2021