Home · Sitemap · Datenschutz · Impressum


Akkreditiert nach
DIN EN ISO/IEC 17 025
DIN EN ISO 15 189
 
Deutsche Akkreditierungsstelle D-ML-17120-01-00 D-PL-17120-01
 
FDA-Registrierung
3002965587
 
Letzte Aktualisierung:
14.02.2019

Lymphozytendifferenzierung in der bronchoalveolären Lavage

Bei Patienten mit unklaren interstitiellen Lungenveränderungen oder pneumonischen Infiltraten kann eine Untersuchung der BAL erfolgen. Eine direkte diagnostische Relevanz ergibt sich bei der exogen-allergischen Alveolitis und bei der Sarkoidose. Routinemäßig erfolgt die durchflusszytometrischen Bestimmung der CD4- und CD8-T-Lymphozyten und die Berechnung des CD4/CD8-Verhältnisses. Bei Verdacht auf eine Langerhans-Zell-Histiozytose werden die Histiozyten über das CD1a Antigen und Langerin (CD207) auf der Zelloberfläche nachgewiesen. Routinemäßig erfolgt bei der BAL-Diagnostik eine mikroskopische Beurteilung des Materials nach Pappenheim-Färbung. Weitere spezielle Färbungen der Zytospinpräparate ermöglichen den Nachweis von Siderophagen (Eisenfärbung) und lipidbeladenen Makrophagen (Fettfärbung).

Material: ca. 10-50 ml BAL gekühlt. Haltbarkeit: ca. 24 Stunden

Stand 2/2019 Dr. Meier

 

 Seite drucken