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Akkreditiert nach
DIN EN ISO/IEC 17 025
DIN EN ISO 15 189
 
Deutsche Akkreditierungsstelle D-ML-17120-01-00 D-PL-17120-01
 
FDA-Registrierung
3002965587
 
Letzte Aktualisierung:
14.02.2019

Nachweis fetaler Erythrozyten im mütterlichen Blut

Der Nachweis fetaler Erythrozyten im mütterlichen Blut mittels Durchflusszytometrie entspricht dem mikroskopischen Test nach Kleihauer und Bethke. Der durchflusszytometrische Test ist jedoch spezifischer, da mütterliche Zellen mit einem Anteil an fetalem Hämoglobin (F-Zellen) zuverlässig von den fetalen Erythrozyten unterschieden werden können. Im durchflusszytometrischen Test wird das fetale Hämoglobin (HbF) der Erythrozyten mit einem spezifischen Antikörper intrazellulär angefärbt. Die mütterlichen F-Zellen können aufgrund ihrer schwächeren HbF-Färbung gut von den fetalen Erythrozyten unterschieden werden.

Der Nachweis fetaler Erythrozyten ist indiziert bei Verdacht auf eine fetomaternale Makrotransfusion (z.B. nach Unfall, Plazentaschädigung), Hydrops fetalis, intrauterinem Fruchttod und bei Anämie des Neugeborenen. Der Test kann auch zur Kontrolle der Anti-Rh(D)-Prophylaxe bei fetomaternaler Makrotransfusion eingesetzt werden.

Material: 100 µl EDTA-Blut, Haltbarkeit: ca. 24 Stunden

Stand 2/2019 Dr. Meier

 

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