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Nachweis von IgG-Antikörpern gegen SARS-CoV-2 (COVID-19)

  • Der Antikörpertest kann einen Hinweis auf eine bereits durchgemachte Infektion mit SARS-CoV-2 geben.
  • Dieser Test ist NICHT geeignet für die Diagnose bzw. den Ausschluss einer akuten Infektion. Bei klinischem Verdacht auf eine akute COVID-19-Erkrankung sollte eine Untersuchung mittels PCR aus Proben der oberen bzw. tiefen Atemwegen erfolgen.
  • Für die bestmögliche Sensitivität empfehlen wir den IgG-Antikörpertest frühestens 3 Wochen nach vermutetem Erkrankungsbeginn durchzuführen.
  • Bitte geben sie den (vermuteten) Symptombeginn bzw. Kontaktzeitpunkt auf dem Einsendeschein an.
  • Bei Proben, die mehr als 2 bis 3 Wochen nach Erkrankungsbeginn entnommen wurden, beträgt die Sensitivität des SARS-CoV-2-IgG-Antikörpernachweises 94-100%, die Spezifität liegt bei über 99%.

Untersuchungsmaterial: Serum oder EDTA-Plasma

Der indirekte Nachweis einer akuten Infektion mit SARS-CoV-2 ist meldepflichtig (Nachweis einer IgG-Ak Serokonversion, Nachweis von IgM- bzw. IgA-Antikörpern). Aus unserer Sicht besteht für den isolierten Nachweis von SARS-CoV-2-IgG-Antikörpern derzeit keine namentliche Meldepflicht.

Abrechnung:

Die Bestimmung der Antikörper gegen SARS-CoV-2 ist momentan keine Kassenleistung
Der Test kann angefordert werden als:

IGeLGOÄ-Ziffer: 4400 (1,0 fach)17,49 €
PrivatleistungGOÄ-Ziffer: 4400 (1,15 fach)20,11 €

Indirekter Erregernachweis mit Zeitbezug zu klinischer COVID-19-Symptomatik

Bei Verdacht auf eine akute Infektion kann der Antikörpernachweis eine Kassenleistung sein.
Ein positiver Antikörpernachweis ist bei V.a. auf akute SARS-CoV-2-Infektion meldepflichtig.

Siehe Kassenärztliche Vereinigung Baden-Württemberg (KVBW): “Nachrichten zum Praxisalltag” vom 8. Mai 2020: