Patienteninformationen

SARS-CoV-2 spezifischer T-Zelltest

Neben der humoralen Immunabwehr (Antikörperbildung) führt eine SARS-CoV-2 Infektion auch zur Ausbildung einer zellulären Immunantwort (T-Zellantwort). Nach Infektionen mit Coronaviren scheint die zelluläre Immunantwort länger anzuhalten im Vergleich zur Antikörperantwort. Antworten auf die wichtigsten Fragen zu unserem T-Zelltest finden Sie in der folgenden Übersicht. Wir hoffen, mit dieser Übersicht die wichtigsten Fragen zum Test beantwortet ... Weiterlesen...

Coronavirus SARS-CoV-2 – Wo kann ich mich testen lassen?

Patienteninfo Aktuell können wir im Labor Enders leider KEINE Abstrichproben entnehmen. In Baden-Württemberg gibt es inzwischen zahlreiche Corona-Anlaufstellen an die Sie sich wenden können.Diese finden sie unter: “Wegweiser Corona-Virus” bzw. auf der interaktiven Karte der Kassenärztlichen Vereinigung Baden-Württemberg. Bei Symptomen oder Verdacht auf eine Infektion wenden Sie sich an Haus- oder Facharztpraxen, die als Corona-Schwerpunktpraxen ... Weiterlesen...

ÜBERSICHT: Untersuchungen in der Schwangerschaft

Patienteninfo Kurzer Überblick aller wichtigen Laboruntersuchungen Durch die obligatorische Mutterschaftsvorsorge sind eine Reihe von Untersuchungen routinemäßig abgedeckt. Da es einige Infektionen in der Schwangerschaft gibt, die eine Gefahr (Abort, Fehlgeburt, Missbildungen usw.) für das ungeborene Kind darstellen, sind durch die gesetzliche Mutterschaftsvorsorge Untersuchungen der wichtigsten Infektionen vorgesehen. Im Rahmen einer Individuellen Gesundheitsleistung (IGeL) können weitere ... Weiterlesen...

Testung auf SARS-CoV-2 (Erregernachweis)

Für Patientinnen und Patienten: Wo kann ich mich testen lassen? –> hier klicken Für Ärztinnen und Ärzte: Die aktuelle Nationale Teststrategie SARS-CoV-2 “Wer wird in Deutschland getestet?” finden Sie hier, eine Übersicht der KVBW unter: Schaubild Coronatests in der Praxis. Die Kosten für den Nachweis von SARS-CoV-2 (Erregernachweis) werden aktuell in folgenden Fällen übernommen: Die ... Weiterlesen...

STIKO-Empfehlung zur COVID-19 Impfung für Schwangere und Stillende

Mit Beschluss vom 17. September 2021 hat die STIKO ungeimpfte Schwangere (ab dem 2. Trimenon) und ungeimpfte Stillende explizit als zu impfende Zielgruppen in die Impfempfehlungen zur COVID-19 Impfung aufgenommen. Darüber hinaus betont die STIKO, dass dringend allen ungeimpften Personen im gebärfähigen Alter die Impfung gegen COVID-19 angeboten werden sollte, damit bereits vor der Schwangerschaft ... Weiterlesen...

Nachweis von Antikörpern gegen SARS-CoV-2

Antikörper-Teste sind NICHT für die Akutdiagnostik geeignet. Bei klinischem Verdacht auf eine akute COVID-19-Erkrankung sollte eine Untersuchung mittels PCR aus Proben der oberen bzw. tiefen Atemwegen erfolgen. Der Antikörper-Nachweis kann einen Hinweis auf eine bereits durchgemachte Infektion mit SARS-CoV-2 geben bzw. eine Antikörperantwort nach einer COVID 19-Impfung anzeigen. Zur Kontrolle nach den derzeit verfügbaren Impfungen ... Weiterlesen...

Labordiagnostik der Borreliose

1. Einleitung Die Diagnose einer Borrelieninfektion gestaltet sich nicht immer einfach. Sie beruht zunächst auf der klinischen Symptomatik und ggf. auf einer entsprechenden Anamnese. Ist z. B. ein Zeckenstich erinnerlich und tritt nach 2 bis 3 Wochen an dieser Stelle eine kreisförmige Rötung auf, die zentrifugal wandert (Erythema migrans, EM), so kann mit hoher Sicherheit ... Weiterlesen...

STI-Screening mit Multiplex-PCR: Stellungnahme

STI-Multiplex PCR als IGeL – wirklich hilfreich? Seit einiger Zeit bieten mehrere überregionale Laborgruppen sogenannte Multiplex-PCR-Teste als Selbstzahlerleistung zum Ausschluss von sexuell übertragenen Infektionen (STI) an. Zielgruppe sind Frauen und Männer, welche nach einem ungeschützten Risikokontakt den Ausschluss einer Infektion wünschen, aber keine Symptome aufweisen. Diese vom Hersteller fertig konfektionierten  Teste umfassen ein breites Spektrum ... Weiterlesen...

Bestimmung des fetalen Rhesusfaktors D aus mütterlichem Blut

Zu Beginn der ersten Schwangerschaft werden im Rahmen der Mutterschaftsrichtlinien unter anderem die wichtigen Blutgruppenmerkmale A, B, O und der Rhesusfaktor D (RhD) bestimmt. Wenn eine Mutter den Rhesusfaktor D (RhD) nicht trägt, wir sie als Rhesus-negativ bezeichnet. Für wen ist die Untersuchung gedacht? Die Untersuchung ist nur für Rhesus-negative Schwangere vorgesehen. Welche Probleme können ... Weiterlesen...

Nicht-invasive Bestimmung des kindlichen RhD-Faktors aus dem mütterlichen Blut

Bei Rhesus-negativen Europäerinnen beträgt die Frequenz RhD-negativer Feten ca. 40 %, die Frequenz RhD-positiver Feten entsprechend ca. 60 %. Das bedeutet, dass durch die nicht-invasive fetale Testung auf RHD in etwa 40 % dieser Schwangerschaften die Anti-D-Immunglobulin-Prophylaxe entfallen kann.

Masern-Neutralisationstest (Masern-NT)

Nachweis neutralisierender Antikörper Im Neutralisationstest (NT) werden Antigen (Virus) und Antikörper (Patientenserum) gemischt und mit dieser Suspension dann Zellkultur(en) unter definierten Bedingungen inokuliert (beimpft). In der Praxis kommen meist Endverdünnungsmethoden zum Einsatz (ansteigende Serumverdünnungen bei konstanter Viruskonzentration). Die Neutralisationsreaktion ist gekennzeichnet durch die Bindung von Antikörpern an Erreger mit konsekutiver Hemmung der biologischen Eigenschaften (z.B. ... Weiterlesen...

B-Streptokokken-Screening am Ende der Schwangerschaft

Patienteninfo Unmittelbar nach der Entbindung kann das Neugeborene an einer Infektion durch sogenannte B-Streptokokkenschwer erkranken. Diese Infektionen kann in den meisten Fällen verhindert werden, wenn gegen Ende der Schwangerschaft auf B-Streptokokken untersucht wird. Die Untersuchung wird von den zuständigen medizinischen Fachgesellschaften empfohlen. Was sind B-Streptokokken? B-Streptokokken sind Bakterien, die bei jeder vierten gesunden Schwangeren in ... Weiterlesen...

Toxoplasmose in der Schwangerschaft

Patienteninfo Welche Folgen kann die Infektion in der Schwangerschaft haben? Die Infektion mit dem Parasiten „Toxoplasma gondii“ führt bei gesunden Schwangeren selten zu Symptomen. Für das ungeborene Kind aber kann die Erstinfektion in der Schwangerschaft – ohne Therapie – unterschiedlich schwerwiegende Folgen haben. Diese reichen von Verkalkungen im Gehirn mit möglichen Krampfanfällen bis hin zum ... Weiterlesen...

Zytomegalie (CMV-Infektion) in der Schwangerschaft

Patienteninfo Welche Folgen kann die CMV-Infektion in der Schwangerschaft haben? Die Zytomegalie stellt für die Schwangere selbst keine bedrohliche Erkrankung dar und verläuft bei 80 % der Infizierten ohne auffällige Symptome. Dennoch wird das Virus bei einer Primärinfektion (d. h. erstmaligen Infektion)in der Schwangerschaft in ca. 40 bis 50 % der Fälle auf das werdende ... Weiterlesen...

Risiko für eine Trisomie 21 in Abhängigkeit vom Alter der Mutter:

Zum Zeitpunkt 12. Woche:20-Jährige: ca. 1:110035-Jährige: 1:27040-Jährige: 1:70 Bei Geburt:20-Jährige: 1:139035-Jährige: 1:36040-Jährige: 1:90 Die unterschiedlichen Risiken in der 12. Woche und zum Zeitpunkt der Geburt kommen durch die Tatsache zustande, dass etwa ein Drittel der von einer Trisomie 21 betroffenen Feten noch während der Schwangerschaft auf natürliche Weise im Mutterleib versterben. Hierdurch sinkt das Risiko, ... Weiterlesen...