Patienteninformationen

Coronavirus SARS-CoV-2 – Wo kann ich mich testen lassen?

Patienteninfo Aktuell können wir im Labor Enders leider KEINE Abstrichproben entnehmen. In Baden-Württemberg gibt es inzwischen zahlreiche Corona-Anlaufstellen an die Sie sich wenden können. Dazu gehören Haus- oder Facharztpraxen, die als Corona-Schwerpunktpraxen spezielle Sprechstunden für Corona-Verdachtsfälle anbieten und zentrale Corona-/Fieber-Ambulanzen wie z. B. im Klinikum Stuttgart (Katharinenhospital), Marienhospital und Robert-Bosch-Krankenhaus. Darüber hinaus werden teilweise in ... Weiterlesen...Coronavirus SARS-CoV-2 – Wo kann ich mich testen lassen?

SARS-CoV-2 spezifische T-Zellantwort

Nach einer Infektion mit SARS-CoV-2 aktiviert der Körper sein Immunsystem. Es kommt zur Bildung von spezifischen Antikörpern, die nach der 2.-3. Krankheitswoche mit hoher Wahrscheinlichkeit im Blut nachgewiesen werden können. Gleichzeitig bilden sich spezifische Immunzellen, die SARS-CoV-2 infizierte Zellen erkennen und eliminieren können. Es bildet sich ein immunologisches Gedächtnis der Immunzellen, das einen Schutz der ... Weiterlesen...SARS-CoV-2 spezifische T-Zellantwort

ÜBERSICHT: Untersuchungen in der Schwangerschaft

Patienteninfo Kurzer Überblick aller wichtigen Laboruntersuchungen Durch die obligatorische Mutterschaftsvorsorge sind eine Reihe von Untersuchungen routinemäßig abgedeckt. Da es einige Infektionen in der Schwangerschaft gibt, die eine Gefahr (Abort, Fehlgeburt, Missbildungen usw.) für das ungeborene Kind darstellen, sind durch die gesetzliche Mutterschaftsvorsorge Untersuchungen der wichtigsten Infektionen vorgesehen. Im Rahmen einer Individuellen Gesundheitsleistung (IGeL) können weitere ... Weiterlesen...ÜBERSICHT: Untersuchungen in der Schwangerschaft

Testung auf SARS-CoV-2 (Erregernachweis)

Für Patientinnen und Patienten: Wo kann ich mich testen lassen? → hier klicken Für Ärztinnen und Ärzte: Informationen zur Labordiagnostik: Die aktuelle Nationale Teststrategie SARS-CoV-2 “Wer wird in Deutschland getestet?” finden Sie hier. Die Kosten für den Nachweis von SARS-CoV-2 (Erregernachweis) werden aktuell in folgenden 2 Fällen übernommen. Die Testung symptomatischer Personen erfolgt als Kassenleistung ... Weiterlesen...Testung auf SARS-CoV-2 (Erregernachweis)

Nachweis von Antikörpern gegen SARS-CoV-2

Antikörper-Teste sind NICHT für die Akutdiagnostik geeignet. Bei klinischem Verdacht auf eine akute COVID-19-Erkrankung sollte eine Untersuchung mittels PCR aus Proben der oberen bzw. tiefen Atemwegen erfolgen. Der Antikörper-Nachweis kann einen Hinweis auf eine bereits durchgemachte Infektion mit SARS-CoV-2 geben bzw. eine Antikörperantwort nach einer COVID 19-Impfung anzeigen. Zur Kontrolle nach den derzeit verfügbaren Impfungen ... Weiterlesen...Nachweis von Antikörpern gegen SARS-CoV-2

Labordiagnostik der Borreliose

1. Einleitung Die Diagnose einer Borrelieninfektion gestaltet sich nicht immer einfach. Sie beruht zunächst auf der klinischen Symptomatik und ggf. auf einer entsprechenden Anamnese. Ist z. B. ein Zeckenstich erinnerlich und tritt nach 2 bis 3 Wochen an dieser Stelle eine kreisförmige Rötung auf, die zentrifugal wandert (Erythema migrans, EM), so kann mit hoher Sicherheit ... Weiterlesen...Labordiagnostik der Borreliose

STI-Screening mit Multiplex-PCR: Stellungnahme

STI-Multiplex PCR als IGeL – wirklich hilfreich? Seit einiger Zeit bieten mehrere überregionale Laborgruppen sogenannte Multiplex-PCR-Teste als Selbstzahlerleistung zum Ausschluss von sexuell übertragenen Infektionen (STI) an. Zielgruppe sind Frauen und Männer, welche nach einem ungeschützten Risikokontakt den Ausschluss einer Infektion wünschen, aber keine Symptome aufweisen. Diese vom Hersteller fertig konfektionierten  Teste umfassen ein breites Spektrum ... Weiterlesen...STI-Screening mit Multiplex-PCR: Stellungnahme

Masern-Neutralisationstest (Masern-NT)

Nachweis neutralisierender Antikörper Im Neutralisationstest (NT) werden Antigen (Virus) und Antikörper (Patientenserum) gemischt und mit dieser Suspension dann Zellkultur(en) unter definierten Bedingungen inokuliert (beimpft). In der Praxis kommen meist Endverdünnungsmethoden zum Einsatz (ansteigende Serumverdünnungen bei konstanter Viruskonzentration). Die Neutralisationsreaktion ist gekennzeichnet durch die Bindung von Antikörpern an Erreger mit konsekutiver Hemmung der biologischen Eigenschaften (z.B. ... Weiterlesen...Masern-Neutralisationstest (Masern-NT)

B-Streptokokken-Screening am Ende der Schwangerschaft

Patienteninfo Unmittelbar nach der Entbindung kann das Neugeborene an einer Infektion durch sogenannte B-Streptokokkenschwer erkranken. Diese Infektionen kann in den meisten Fällen verhindert werden, wenn gegen Ende der Schwangerschaft auf B-Streptokokken untersucht wird. Die Untersuchung wird von den zuständigen medizinischen Fachgesellschaften empfohlen. Was sind B-Streptokokken? B-Streptokokken sind Bakterien, die bei jeder vierten gesunden Schwangeren in ... Weiterlesen...B-Streptokokken-Screening am Ende der Schwangerschaft

Toxoplasmose in der Schwangerschaft

Patienteninfo Welche Folgen kann die Infektion in der Schwangerschaft haben? Die Infektion mit dem Parasiten „Toxoplasma gondii“ führt bei gesunden Schwangeren selten zu Symptomen. Für das ungeborene Kind aber kann die Erstinfektion in der Schwangerschaft – ohne Therapie – unterschiedlich schwerwiegende Folgen haben. Diese reichen von Verkalkungen im Gehirn mit möglichen Krampfanfällen bis hin zum ... Weiterlesen...Toxoplasmose in der Schwangerschaft

Zytomegalie (CMV-Infektion) in der Schwangerschaft

Patienteninfo Welche Folgen kann die CMV-Infektion in der Schwangerschaft haben? Die Zytomegalie stellt für die Schwangere selbst keine bedrohliche Erkrankung dar und verläuft bei 80 % der Infizierten ohne auffällige Symptome. Dennoch wird das Virus bei einer Primärinfektion (d. h. erstmaligen Infektion)in der Schwangerschaft in ca. 40 bis 50 % der Fälle auf das werdende ... Weiterlesen...Zytomegalie (CMV-Infektion) in der Schwangerschaft

Risiko für eine Trisomie 21 in Abhängigkeit vom Alter der Mutter:

Zum Zeitpunkt 12. Woche:20-Jährige: ca. 1:110035-Jährige: 1:27040-Jährige: 1:70 Bei Geburt:20-Jährige: 1:139035-Jährige: 1:36040-Jährige: 1:90 Die unterschiedlichen Risiken in der 12. Woche und zum Zeitpunkt der Geburt kommen durch die Tatsache zustande, dass etwa ein Drittel der von einer Trisomie 21 betroffenen Feten noch während der Schwangerschaft auf natürliche Weise im Mutterleib versterben. Hierdurch sinkt das Risiko, ... Weiterlesen...Risiko für eine Trisomie 21 in Abhängigkeit vom Alter der Mutter:

Pränatales Screening auf Chromosomenstörungen

Gegen Ende des ersten Trimenons, also in der Schwangerschaftswoche 12 bis 14, leidet im Mittel etwa jedes 500. Kind im Mutterleib an einer Trisomie 21. Da Schwangerschaften mit einem ungeborenen Kind mit Trisomie 21 gehäuft zu Fehlgeburten führen, ist zum Zeitpunkt der Geburt immerhin noch etwa jede 700. Schwangerschaft betroffen. Die Trisomie 21 ist somit ... Weiterlesen...Pränatales Screening auf Chromosomenstörungen

Frühes Screening auf Präeklampsie (Schwangerschaftsvergiftung)

Bei der Präeklampsie, im Volksmund auch „Schwangerschaftsvergiftung“ genannt, handelt es sich um eine schwerwiegende Komplikation der Schwangerschaft, die in der zweiten Hälfte der Schwangerschaft auftreten kann. Sie kommt bei etwa 2 % aller Schwangerschaften vor. Was ist eine Präeklampsie? Eine Präeklampsie tritt typischerweise in der zweiten Schwangerschaftshälfte auf. Häufig bestehen zunächst keine Beschwerden. Der Frauenarzt ... Weiterlesen...Frühes Screening auf Präeklampsie (Schwangerschaftsvergiftung)