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MPU / Drogenscreening

Stuttgart, 18.03.2020

Aktuelle Informationen für unsere Neukunden zur Abstinenzkontrolle im Rahmen der MPU:

Wegen der derzeitigen Corona-Krise gibt es deutliche Einschränkungen im öffentlichen Leben. Aktuell können wir die im Abstinenzvertrag (Urinkontrollprogramm) enthaltenen Zusagen nicht uneingeschränkt einhalten. Aus diesem Grund besteht ab sofort ein vorläufiger Anmeldestopp für Neukunden zu Abstinenzprogrammen bis zum 20.04.2020. Dies gilt auch für Haaranalysen.

Über das weitere Vorgehen werden wir Sie auf unserer Homepage auf dem Laufenden halten.

Forensische Toxikologie

Die forensische Toxikologie beschäftigt sich u.a. mit der Frage, inwieweit eine Beeinflussung zu einem bestimmten Zeitpunkt zu einem außergewöhnlichen Ereignis (z.B. Unfall) unter der Einwirkung zentral wirksamer Substanzen (Betäubungsmittel, Medikamente, Alkohol) geführt haben kann. Außerdem stellt sie fest, inwieweit eine Person behördliche Abstinenzvorgaben einhält, wie z.B. im Rahmen einer chemisch-toxikologischen Untersuchung in der Fahreignungsbegutachtung. Unser Labor ist für diese Untersuchungen gemäß DIN EN ISO IEC 17025 für Blut, Urin und Haare als Prüflabor forensisch akkreditiert.

Ihre momentane Situation:

Sie sind mit Alkohol im Straßenverkehr oder wegen des Konsums von illegalen Drogen aufgefallen. Ihr Führerschein ist in Gefahr oder die Fahrerlaubnis wurde ihnen bereits entzogen. Seitens der Fahrerlaubnisbehörde wurde eine medizinisch – psychologische Untersuchung (MPU) angeordnet, um die Bedenken an Ihrer Eignung zum Führen eines Kraftfahrzeugs (Fahreignung) auszuräumen. Bevor Sie eine MPU erfolgreich bestehen können wird von Ihnen gefordert, dass Sie in der Lage sind einen gänzlichen Verzicht auf Alkohol und / oder Betäubungsmittel zu belegen. Hierfür muss ein Abstinenzkontrollprogramm absolviert werden.

Ein erfolgreich bestandenes Abstinenzkontrollprogramm ist Grundvoraussetzung für die Wiedererlangung der Fahrerlaubnis und die Zulassung zur MPU. Alternativ können Abstinenzzeiträume auch mittels Haaranalysen belegt werden.

Die vorzuweisenden Abstinenzzeiträume umfassen gemäß den Beurteiteilungskriterien für Fahreignung entweder ein halbes (z.B. Alkohol) oder ein ganzes Jahr (Betäubungsmittel / Alkohol). Sprechen Sie vorab mit Ihrem Verkehrspsychologen, welche Art der Abstinenz (Alkohol und / oder Drogen) erbracht und über welchen Zeitraum Sie Ihre Abstinenz belegen müssen.

Diese Leistungen bieten wir an:

  • Drogenscreenings zur Vorlage bei Behörden (Gerichte, Jugendämter, Bewährungsauflagen)
  • Analysen aus Blut für z.B. polizeiliche Fragestellungen (Straßenverkehrsdelikte)

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Unsere Auftraggeber:

  • Privatpersonen (MPU-Klienten)
  • Behörden / Gerichte
  • Forensische Psychiatrien
  • Gesundheitsämter
  • Suchthilfeeinrichtungen
  • Krankenhäuser
  • Justizvollzugsanstalten
  • MPU-Vorbereiter
  • Polizei / Kriminalpolizei
  • Jugendämter
  • Therapieeinrichtungen
  • Sorgerechtsangelegenheiten
Dr. rer. nat. Volker Dangel

Dr. rer. nat. Volker Dangel

Diplomchemiker, Forensischer Chemiker GTFCh
Dr. med. Rudolf Alkier

Dr. med. Rudolf Alkier

Ärztlicher Gutachter nach §65 FeV, Facharzt für Laboratoriumsmedizin