MPU / Drogenscreening

Stuttgart, 17.11.2022

Aktuelle Informationen zur Abstinenzkontrolle im Rahmen der MPU:

Sehr geehrte Klientin, sehr geehrter Klient,
aufgrund der Pandemielage (steigende Fallzahlen) in Deutschland bestehen weiterhin Einschränkungen des öffentlichen Lebens. Auch wir sind hiervon betroffen.
  • Achten Sie bitte bei Ihrer Einbestellung auf eine korrekte Bedeckuung von Mund UND Nase und halten sie mindestens 1,5 m Abstand zu anderen Personen

  • Auch am Tage der Haaranalyse bzw. beim Urinscreening muss – zur Einhaltung der Infektionsschutzrichtlinien (Corona) – ein Mund-Nase-Schutz getragen werden (medizinische Maske oder FFP2-Maske).

  • Führen Sie bitte ein gültiges amtliches Ausweisdokument mit (Personalausweis, Reisepass). Abgelaufene Ausweise haben keine Gültigkeit.

  • Klienten mit Erkältungssymptomen (Fieber, Husten) können wir leider nicht empfangen.

  • Begleitpersonen haben keinen Zutritt zum Labor.

Vielen Dank!

Forensische Toxikologie

Die forensische Toxikologie beschäftigt sich u.a. mit der Frage, inwieweit eine Beeinflussung zu einem bestimmten Zeitpunkt zu einem außergewöhnlichen Ereignis (z.B. Unfall) unter der Einwirkung zentral wirksamer Substanzen (Betäubungsmittel, Medikamente, Alkohol) geführt haben kann. Außerdem stellt sie fest, inwieweit eine Person behördliche Abstinenzvorgaben einhält, wie z.B. im Rahmen einer chemisch-toxikologischen Untersuchung in der Fahreignungsbegutachtung. Unser Labor ist für diese Untersuchungen gemäß DIN EN ISO IEC 17025 für Blut, Urin und Haare als Prüflabor forensisch akkreditiert.

Ihre momentane Situation:

Sie sind mit Alkohol im Straßenverkehr oder wegen des Konsums von illegalen Drogen aufgefallen. Ihr Führerschein ist in Gefahr oder die Fahrerlaubnis wurde ihnen bereits entzogen. Seitens der Fahrerlaubnisbehörde wurde eine medizinisch – psychologische Untersuchung (MPU) angeordnet, um die Bedenken an Ihrer Eignung zum Führen eines Kraftfahrzeugs (Fahreignung) auszuräumen. Bevor Sie eine MPU erfolgreich bestehen können wird von Ihnen gefordert, dass Sie in der Lage sind einen gänzlichen Verzicht auf Alkohol und / oder Betäubungsmittel zu belegen. Hierfür muss ein Abstinenzkontrollprogramm absolviert werden.

Ein erfolgreich bestandenes Abstinenzkontrollprogramm ist Grundvoraussetzung für die Wiedererlangung der Fahrerlaubnis und die Zulassung zur MPU. Alternativ können Abstinenzzeiträume auch mittels Haaranalysen belegt werden.

Die vorzuweisenden Abstinenzzeiträume umfassen gemäß den Beurteiteilungskriterien für Fahreignung entweder ein halbes (z.B. Alkohol) oder ein ganzes Jahr (Betäubungsmittel / Alkohol). Sprechen Sie vorab mit Ihrem Verkehrspsychologen, welche Art der Abstinenz (Alkohol und / oder Drogen) erbracht und über welchen Zeitraum Sie Ihre Abstinenz belegen müssen.

Diese Leistungen bieten wir an:

  • Drogenscreenings zur Vorlage bei Behörden (Gerichte, Jugendämter, Bewährungsauflagen)
  • Analysen aus Blut für z.B. polizeiliche Fragestellungen (Straßenverkehrsdelikte)

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Unsere Auftraggeber:

  • Privatpersonen (MPU-Klienten)
  • Behörden / Gerichte
  • Forensische Psychiatrien
  • Gesundheitsämter
  • Suchthilfeeinrichtungen
  • Krankenhäuser
  • Justizvollzugsanstalten
  • MPU-Vorbereiter
  • Polizei / Kriminalpolizei
  • Jugendämter
  • Therapieeinrichtungen
  • Sorgerechtsangelegenheiten
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Dr. rer. nat. Volker Dangel

Diplomchemiker, Forensischer Chemiker GTFCh
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Dr. med. Rudolf Alkier

Ärztlicher Gutachter nach §65 FeV, Facharzt für Laboratoriumsmedizin