Immunhämatologie

Der Schwerpunkt der Abteilung liegt in der Blutgruppenbestimmung und in den beiden Antikörpersuchtests (Frühschwangerschaft und 24.-27. Schwangerschaftswoche) im Rahmen der Mutterschaftsvorsorge. Bei auffälligem Antikörpersuchtest erfolgt die Antikörperdifferenzierung sowie die Titerbestimmung. Bei der deutlichen Mehrzahl der nachgewiesenen Blutgruppenantikörper sind entweder gar keine Kontrollen erforderlich, oder regelmäßige Titerkontrollen sind ausreichend.

Bei Schwangeren mit abgeschwächtem Merkmal RhD untersuchen wir mittels PCR, ob eines der häufigen weak D Typ 1 bis 3 vorliegt, da bei diesen die Rh-Prophylaxe entfallen kann.

RhD-negativen Schwangeren bieten wir als Selbstzahlerleistung ab der 20. Schwangerschaftswoche die nicht-invasive Bestimmung des fetalen Rh-Faktors aus freier fetaler DNA im mütterlichen Blut an. In etwa 40 % der Fälle ergibt die Untersuchung, dass das Kind RhD-negativ ist, so dass mit Hilfe der Untersuchung in jeder zweiten bis dritten Schwangerschaft die Rh-Prophylaxe entfallen kann. Für weitere Informationen lesen Sie bitte unser Informationsblatt.

Dr. med. Rudolf Alkier

Dr. med. Rudolf Alkier

Ärztlicher Gutachter nach §65 FeV, Facharzt für Laboratoriumsmedizin