Bestimmung des fetalen Rhesusfaktors D aus mütterlichem Blut

Zu Beginn der ersten Schwangerschaft werden im Rahmen der Mutterschaftsrichtlinien unter anderem die wichtigen Blutgruppenmerkmale A, B, O und der Rhesusfaktor D (RhD) bestimmt. Wenn eine Mutter den Rhesusfaktor D (RhD) nicht trägt, wir sie als Rhesus-negativ bezeichnet. Für wen ist die Untersuchung gedacht? Die Untersuchung ist nur für Rhesus-negative Schwangere vorgesehen. Welche Probleme können …

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SARS-CoV-2 spezifischer T-Zelltest

Neben der humoralen Immunabwehr (Antikörperbildung) führt eine SARS-CoV-2 Infektion auch zur Ausbildung einer zellulären Immunantwort (T-Zellantwort). Nach Infektionen mit Coronaviren scheint die zelluläre Immunantwort länger anzuhalten im Vergleich zur Antikörperantwort. Antworten auf die wichtigsten Fragen zu unserem T-Zelltest finden Sie in der folgenden Übersicht. Wir hoffen, mit dieser Übersicht die wichtigsten Fragen zum Test beantwortet …

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Nicht-invasive Bestimmung des kindlichen RhD-Faktors aus dem mütterlichen Blut

Bei Rhesus-negativen Europäerinnen beträgt die Frequenz RhD-negativer Feten ca. 40 %, die Frequenz RhD-positiver Feten entsprechend ca. 60 %. Das bedeutet, dass durch die nicht-invasive fetale Testung auf RHD in etwa 40 % dieser Schwangerschaften die Anti-D-Immunglobulin-Prophylaxe entfallen kann.

Coronavirus SARS-CoV-2 – Wo kann ich mich testen lassen?

Patienteninfo Aktuell können wir im Labor Enders leider KEINE Abstrichproben entnehmen. In Baden-Württemberg gibt es inzwischen zahlreiche Corona-Anlaufstellen an die Sie sich wenden können. Dazu gehören Haus- oder Facharztpraxen, die als Corona-Schwerpunktpraxen spezielle Sprechstunden für Corona-Verdachtsfälle anbieten und zentrale Corona-/Fieber-Ambulanzen wie z. B. im Klinikum Stuttgart (Katharinenhospital), Marienhospital und Robert-Bosch-Krankenhaus. Darüber hinaus werden teilweise in …

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Masern-Neutralisationstest (Masern-NT)

Nachweis neutralisierender Antikörper Im Neutralisationstest (NT) werden Antigen (Virus) und Antikörper (Patientenserum) gemischt und mit dieser Suspension dann Zellkultur(en) unter definierten Bedingungen inokuliert (beimpft). In der Praxis kommen meist Endverdünnungsmethoden zum Einsatz (ansteigende Serumverdünnungen bei konstanter Viruskonzentration). Die Neutralisationsreaktion ist gekennzeichnet durch die Bindung von Antikörpern an Erreger mit konsekutiver Hemmung der biologischen Eigenschaften (z.B. …

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Diagnose der Zöliakie

Neue ESPGHAN-Leitlinie 2020 In der ESPGHAN-Leitlinie von 2012 wurde erstmals die Möglichkeit erwähnt, die Diagnose der Zöliakie bei Kindern allein auf Basis serologischer Untersuchungen zu stellen. Die neue Leitlinie von 2020 empfiehlt jetzt folgendes Vorgehen: Zur Abklärung bei Verdacht auf Zöliakie ist die Bestimmung von gesamt-IgA und IgA-Antikörpern gegen Transglutaminase 2 (tTG-IgA) anderen Vorgehensweisen überlegen. …

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Daten zur Influenzasaison 2019/20 – Influenzanachweise im Labor Enders

Aktuelle Influenza-Situation: Grippewelle der Saison 2019/2020 in Deutschland ist beendet. Wie ist die aktuelle Influenza-Aktivität in Europa? Influenza-Saison beendet. Wie passt der Impfstoff zu den aktuell zirkulierenden Viren? Laut RKI passten bisher ca. 15% der isolierten A(H1N1)pdm09- Viren im Hämagglutinationshemmtest nicht sehr gut mit dem Impfstoff überein – während Flu News Europe (ein gemeinsamer Wochenbericht …

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B-Streptokokken-Screening am Ende der Schwangerschaft

Patienteninfo Unmittelbar nach der Entbindung kann das Neugeborene an einer Infektion durch sogenannte B-Streptokokkenschwer erkranken. Diese Infektionen kann in den meisten Fällen verhindert werden, wenn gegen Ende der Schwangerschaft auf B-Streptokokken untersucht wird. Die Untersuchung wird von den zuständigen medizinischen Fachgesellschaften empfohlen. Was sind B-Streptokokken? B-Streptokokken sind Bakterien, die bei jeder vierten gesunden Schwangeren in …

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Toxoplasmose in der Schwangerschaft

Patienteninfo Welche Folgen kann die Infektion in der Schwangerschaft haben? Die Infektion mit dem Parasiten „Toxoplasma gondii“ führt bei gesunden Schwangeren selten zu Symptomen. Für das ungeborene Kind aber kann die Erstinfektion in der Schwangerschaft – ohne Therapie – unterschiedlich schwerwiegende Folgen haben. Diese reichen von Verkalkungen im Gehirn mit möglichen Krampfanfällen bis hin zum …

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Zytomegalie (CMV-Infektion) in der Schwangerschaft

Patienteninfo Welche Folgen kann die CMV-Infektion in der Schwangerschaft haben? Die Zytomegalie stellt für die Schwangere selbst keine bedrohliche Erkrankung dar und verläuft bei 80 % der Infizierten ohne auffällige Symptome. Dennoch wird das Virus bei einer Primärinfektion (d. h. erstmaligen Infektion)in der Schwangerschaft in ca. 40 bis 50 % der Fälle auf das werdende …

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